Zum Inhalt springen
Schulsozialarbeit Foto: Philipp da Cunha

11. September 2020: Zu Gast beim Arbeitskreis Schulsozialarbeit in Bützow

Heute Mittag war ich mit meinem Kollegen Andreas Butzki beim 2. Treffen des Arbeitskreises Schulsozialarbeit (Region Güstrow) im Jugendclub „Domizil“ in Bützow eingeladen, um über aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

Bereits am Vormittag hat der Arbeitskreis zum Beispiel über aktuelle Themen der Präventionsarbeit an Schulen, den Umgang mit schwangeren Schülerinnen und Demokratiebildung gesprochen.

Zusammen mit unserem schulpolitischen Sprecher Andreas Butzki sowie Carsten Pauler als Referatsleiter Jugend- und Schulsozialarbeit aus dem Ministerium für Soziales, Integration du Gleichstellung war ich als Vertreter der Region geladen, um vorrangig über die Struktur der Schulsozialarbeit in unserem Land zu sprechen. Dabei haben wir auch mögliche gesetzliche Verankerungen sowie Finanzierungsmöglichkeiten – unabhängig von es ESF-Mittel – besprochen.

Aktuell sind im Landkreis Rostock 71 Schulsozialarbeiter*innen bei 16 Trägern angestellt. Bis 2022 ist die Schulsozialarbeit noch über die ESF-Mittel abgesichert und danach gilt unser politisches Statement zur finanziellen Absicherung. Aktuell haben somit die Träger die Ausgestaltungshoheit, was teilweise zu kurzzeitigen Arbeitsverträgen führt. Es besteht demnach der Wunsch einer gesetzlichen Verankerung und der Abschaffung von Kurzeitverträgen.

Wir haben abschließend festgehalten, dass ggf. durch ein Treffen mit den Trägern noch einmal eine weitere Sichtweise beleuchtet werden muss. Außerdem müssen wir auch aus politischer Sicht, die Entwicklungen aus der Corona-Krise heraus beobachten.

Es gilt mein größer Dank an alle Schulsozialarbeiter*innen in unserem Land, die unseren Kindern täglich so eine wichtige Stütze sind.

Vorherige Meldung: Mehr Fans zur Teilnahme bei Spitzensportveranstaltungen genehmigt! COVID 19-Update #32

Nächste Meldung: Teilnahme am „NSU“- Untersuchungsausschuss

Alle Meldungen