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Toleranz Foto: pixabay.com (Tumisu)

16. November 2020: Weil Toleranz mehr als ein Lippenbekenntnis ist!

Heute feiern wir internationalen Tag der Toleranz. Während in Polen der Tag von gemeinnützigen Organisationen mit Regenbogenfahnen begannen wird, frage ich mich, inwieweit ich persönlich tolerant agiere.

1995 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen, immer am 16. November diesen besonderen Tag zu zelebrieren. Wir wollen uns heute gemeinsam daran erinnern, dass wir Alle insgesamt aufmerksamer im gemeinsamen Miteinander sein müssen. Intoleranz entsteht, wo auf ungewohnte Situationen nicht mit dem richtigen Maß reagiert wird – schnell entsteht das Gefühl einer persönlichen Bedrohung.

Was auf den ersten Blick ggf. menschlich erscheint, ist aber der Ursprung eines Konflikts, mit dem wir uns als Gesellschaft andauernd wieder auseinandersetzen müssen. Mir als Individuum fällt es leicht mit neuen Situationen umzugehen und stets offen auf andere (mir unbekannte) Menschen zu zugehen. Ich muss genauso wertschätzen, dass wiederum andere Menschen damit ein Problem haben. Stelle ich diese Herausforderung im Vorfeld fest, so versuche ich stets auf die Personen zu zugehen, um mit ihnen gemeinsam die Barrieren abzubauen.

Wichtig ist es, dass wir genauso wie Zivilcourage zu zeigen, auch den Mut aufbringen, solche Situationen zu analysieren und intolerantes Verhalten zu debattieren. Dabei muss nicht konfrontativ in den Diskurs eingestiegen werden, aber die Beweggründe hinterfragt werden. Beispielsweise lässt sich offen formulieren: „Warum fühlst du dich in deiner Position bedroht? – „Kann ich dir helfen die Situation zu entspannen?“ Ich trete für ein harmonisches Miteinander ein.

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