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volkstrauertag Foto: Philipp da Cunha

14. November 2021: Volkstrauertag

Seit 1952 wird den Opfern von Gewalt und Krieg ein zentraler Gedenktag in Deutschland gewidmet. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag.

Nach dem Ende des ersten Weltkriegs 1918 wurde vom Volksbund der Deutschen Kriegsgräberfürsorge ein zentraler Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten vorgeschlagen.

Der Charakter des Tages wandelte sich mit dem Ende des zweiten Weltkrieges. Die Heroisierung der Soldaten stand während der Herrschaft der Nationalsozialisten im Vordergrund und erfuhr eine inhaltliche Abkehr nach dem Ende der Diktatur. In den Fokus rückte nun das allgemeine Gedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg weltweit. Zentral ist hierbei bis heute die Gedenkstunde im Bundestag. Lokal werden an vielen Kriegsgräberstätten bis heute Kränze niedergelegt und Gebete gesprochen.

In Güstrow findet heute um 11.30 Uhr auf dem Friedhof in der Rostocker Chaussee an der Kriegsgräberanlage des 2. Weltkrieges eine zentrale Gedenkveranstaltung statt.

Initiator der Gedenkveranstaltungen ist u.a. der Volksbund der Deutschen Kriegsgräberfürsorge e.V. Neben der Organisation der Veranstaltungen am Volkstrauertag ist der Verein vor allem mit der Pflege der Gräber aller Toten von Gewalt und Kriegsherrschaft beauftragt. Auf Grund von völkerrechtlichen Bestimmungen haben Kriegstote ein dauerndes Ruherecht. Weitere Informationen unter:

Volksbund Deutschland

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