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Güstrow Foto: pixabay.com (Glavo)

21. Juli 2020: Pressemitteilung: Auf Schloss Güstrow starten die Bauarbeiten

In Güstrow rollen die Bagger: Dieser Tage begannen die Bauarbeiten am 3. Bauabschnitt am Schloss Güstrow – mit geschätzten Kosten von rund 27 Mio. Euro eine der größten Baustellen des Landes.

Kern der Baumaßnahmen ist die Instandsetzung der Südterrasse sowie des Altanfragments. Als erstes Bauteil wird dabei die Südterrasse saniert, in deren Inneren sich die Räumlichkeiten der ehemaligen Schlossgastronomie befinden. Hierfür wird die alte, undichte und baufällige Decke zurückgebaut und einige Räume nach Abstimmung mit der Naturschutzbehörde zum Fledermausquartier hergerichtet. Nicht mehr benötigte Räume werden verfüllt. Anschließend erhält die Terrasse eine neue Decke, die auch als Feuerwehrstellfläche für den Südflügel genutzt werden kann. Gleichzeitig ist die Sanierung der Südterrasse eine wichtige Vorleistung, um das Fassadengerüst des Südflügels aufstellen zu können. Voraussichtlich Ende August beginnt die Sanierung des Altanfragments, so dass im Herbst dieses Jahres das Schloss eingerüstet werden kann. Dieses Gerüst wird dann mit Planen verhüllt, die fotografische Darstellungen der Schlossfassaden zeigen.

Die Gesamtbaumaßnahmen wird ca. 27 Millionen Euro kosten und voraussichtlich im Jahr 2023 abgeschlossen sein.

Finanzminister Reinhard Meyer: „Coronabedingt hatten wir eine intensive Planungsphase und ein langwieriges Vergabeverfahren, daher bin ich froh, dass der Baufortschritt nun auch sichtbar wird. Im Herbst wird das Schloss eingerüstet sein und dann geben uns zumindest die Fotoplanen wieder einen Eindruck vom alten herrschaftlichen Glanz des Schlosses.“

Philipp da Cunha: "Ich freue mich sehr, dass nun die dringend benötigte Sanierung des Renaissance-Gebäudes beginnt. Dies kann aber nur ein erster Schritt sein, denn die Innensanierung des Schlosses ist nicht Gegenstand der Maßnahmen. Dafür müssen nun zukunftsfähige Konzepte, unter Einbeziehung des touristischen Umfelds, formuliert und weitere finanziellen Mittel gesichert werden."

Quelle Pressemitteilung: Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern

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