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Corona MV Foto: Philipp da Cunha

9. Januar 2021: Gemeinsame Erklärung vom MV-Gipfel! Covid 19-Update #43

Gestern haben sich die Landesregierung, die Landrät*innen sowie Bürgermeister*innen und Vertreter*innen aus Industrie und Wirtschaft sowie der Wohlfahrtsverbände aus Mecklenburg-Vorpommern getroffen, um über die aktuelle Corona-Lage in unserem Land zu beraten.

Es wird anerkannt, dass die aktuelle Lage sehr angespannt ist und somit weitere Schutzmaßnahmen unausweichlich erscheinen. Trotz der stetigen Bemühungen aus der Zivilgesellschaft das Infektionsgeschehen einzudämmen, bleiben die Zahlen auf einem konstant hohen Niveau. Aktuell ist eine klare Tendenz, auch aufgrund der Verzögerungen zwischen Weihnachten und Neujahr, kaum eindeutig bezifferbar.

Es gilt daher, dass die Kontakte zu weiteren Personen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren sind. Wir sollten uns weiterhin vor der Pandemie schützen. Deshalb gilt ab dem 10. Januar 2021, dass sich ein Hausstand nur mit einer weiteren Person treffen kann – außer es sind Kinder unter 12 Jahren dabei, wo eine Betreuung unerlässlich ist. Ebenso darf ein Mensch mit Behinderung von einer Begleitperson betreut werden.

Eltern in Mecklenburg-Vorpommern sind bis zum 31. Januar 2021 grundsätzlich im Sinne der Kontaktbeschränkung gehalten, soweit es möglich ist, ihre Kinder nicht in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen betreuen zu lassen. Sollte dies nicht möglich sein, wird es weiterhin eine Möglichkeit der Notbetreuung geben, wobei die betreuenden Gruppen möglichst konstant gehalten werden müssen.

Ebenso werden alle Arbeitgeber*innen angehalten das Home-Office bei Möglichkeit anzubieten, um die Kontakte weiter zu reduzieren. Ergänzend sollen Betriebskantinen bei Möglichkeit geschlossen werden. Dies gilt natürlich nicht für medizinische, schulische sowie soziale Einrichtungen, wo eine Versorgung unerlässlich erscheint bzw. wenn es im Unternehmen (beispielsweise in der Produktion) keine gesonderten Büros für die Mitarbeiter*innen gibt. Selbstverständlich müssen in diesen Fällen stets der Sicherheitsabstand sowie weitere Hygieneregeln gewahrt werden.

Für alle Landkreise gilt, dass es strengere Maßnahmen gibt, sollte der Inzidenzwert über 200 Infektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner*innen steigen. Auch dann wird in unserem Bundesland der Bewegungsradius auf 15 Kilometer zur Wohnadresse eingeschränkt und es gilt eine gesonderte Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens. Einreisen in die jeweiligen Gebiete sind nicht gestattet.

Ein weiterer MV-Gipfel wird voraussichtlich Ende des Monats stattfinden, um die nächsten Schritte der Gesamtstrategie zu besprechen. Alle weiteren Informationen zum gestrigen Treffen findet ihr HIER.

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